22 Sep

E-BeefBurner

Die Idee zum E-BeefBurner entstand aus dem Wunsch ein Beefer zu haben, was diese ?

 

netzspannung

 

Grob gesagt ein Power Grill der das Fleisch (natürlich Steak!) mit gut 800°C grillt.
Da mir, wie schon so oft, der Platz dazu fehlt (oder besser die Möglichkeit das im Freien zu machen… und auch zu Teuer). habe ich mir überlegt eine elektrische Lösung zu finden. Die Wahl des Heizelement ist hier entscheidend, da nicht mit jedem Temperaturen von jenseits 500°C zu erzeugen sind.

Grillen mit einem Beefer:

  • Steak (hat Zimmertemperatur!) – trockentupfen
  • Beefer auf 800°C aufheizen
  • Steak je Seite ca. 60-90sek. Grillen nicht verbrennen lassen… das gute Steak
  • Steak an einer heißen Stelle bei ~100°C (3min Medium, 5min Well Done) ruhen lassen
  • schmecken lassen

Die Idee:

  • gut 900°C zu erreichen, nach unten Regel geht immer
  • die Energieeffizienz nicht aus den Augen verlieren, da mir aus 1er Phase nur ~2,8KW zur Verfügung stehen.
  • das ganze so entwerfen das es ggf. nach Abschuss integriert werden kann… (Schrank Mikrowelle z.B.)
  • Modular, damit Änderungen möglich sind
  • als Test Gehäuse erst mal ein Mini Ofen – keine Lust groß Bleche zu biegen…
  • Sicherheit! alles ordentlich geerdet, soweit bei einem Test Aufbau möglich.
  • später mit Abzug

Das Heizelement:

  • muss günstig sein (fun projekt)
  • min. 800C erzeugen bei 3cm Abstand zum grillgut
  • Reinigung ist egal, bei 800C ist es sauber
  • möglichst viel der Energie abstrahlen, aber nicht zu hell..

 

Halogenstäbe fallen Flach da zu hell, es werden ~ 95% der zugeführten Energie als Wärme abgestrahlt. Das Heizelement aus dem Klassischen Backofen, ist auch keine Lösung da sie nicht heiß genug werden <700°C und auch noch ewig aufgeheizt werden müssen ~ 5-15min da will ich dann schon am Steak sitzen .

Die Wahl fiel auf Quarzheizstäbe. Diese sind günstig, packen locker 1100°C bei richtiger Dimensionierung und sind effizient für diesen Zweck. Ich fand dieses super PDF das KANTHAL Handbuch eines bekannten Hersteller für Heizdrähte, hier steh alles Wichtige drin. Aber bevor ich es berechne und umbaue usw. Versuch ich es erst mal mit den vorhanden Quarzheizstäben. Zwei hatte ich noch mit je 500W@115V bei 26cm. Aber das scheint mit etwas wenig also noch zwei bestellt – eBay 16€ Ersatz Stäbe für einen Mikrowelle/Mini Ofen auch denselben Wert gesucht 500W@115V bei 26cm. Später noch Ersatzröhre für Quaz-Heizstrahler QW-1500 (500W) 3,20€ bei pearl.de gefunden auch mal einen bestellt… man weiß ja nie.

Grobe Stückliste:

  • ein Reflektor – um möglichst die Wärmestrahlung ein einen Richtung zu lenken (muss temperaturbeständig sein, günstig)
  • ggf. Isolierung z.B. Steinwolle/Keramikfaserplatten/Schamottestein / Siliziumfaser Isolierschlauch 1050°C
  • Gehäuse – Mini Ofen („Defekt“ – eBay – 8€ – nie gelaufen! aber ohne Backblech & Grillrost)
  • 4x Quarzheizstab 500W@115V bei 26cm
  • PID Regler eBay / K Typ Thermoelement / SSR – habe ich noch alles

 

Bei eBay fand ich einen „Edelstahl Auflaufform, Backblech für Mini Backofen L 26cm B 20cm H 5cm“ – 5€ das sollte gut passen. Dort müssen die Quarzheizstäbe rein und das K Typ Thermoelement, damit einen gute Regelung möglich ist. Befestigungen erfolgen mit Stahlnieten, Quarzheizstäbe gleichmäßig verteilen auf die eigentlichen Heizdraht achten, der schimmert etwas durch das Quarzrohr. Erdung anbringen!

Noch in Arbeit…

 

Kommentar verfassen